Intelligente Zucker: intelligent genießen

Zucker gelten als schnelle Energiequelle für Geist und Körper. Sie liefern den Treibstoff für die Schaltzentrale in unserm Kopf und lassen uns sportliche Höchstleistungen erreichen. Auf der anderen Seite werden diese als ungesund und „Ess-Sünde“ angeprangert. Sie schaden den Zähnen, sollen Übergewicht verursachen und viele Erkrankungen begünstigen. Süßer Genuss wird daher oft von einem schlechten Gewissen überschattet. Dabei finden auch Zucker einen Platz in einer bewussten Ernährung.

Um die Balance zwischen Energie, Gesundheit und Genuss zu halten, bietet intelligent sugar eine Palette spezieller, natürlicher Zucker mit besonderen Vorzügen für die Gesundheit. Durch intelligente Kombination der einzelnen Zucker nutzen Sie deren großes Potenzial und reduzieren gleichzeitig mögliche gesundheitsschädlichen Auswirkungen. Intelligent sugar setzt dabei ausschließlich auf Zucker, die auch von Natur aus in Lebensmitteln vorkommen und unserem Körper daher nicht fremd sind. Durch das Angebot in ihrer reinen Form können Sie die Vorzüge dieser besonderen Zucker nun auch ganz gezielt in der Küche oder beim Sport nutzen.

Besondere Eigenschaften: Was macht Zucker intelligent?

Intelligente Zucker vereinen besondere Eigenschaften, die sie nicht nur geschmacklich, sondern auch unter gesundheitsfördernden Aspekten äußerst interessant machen:

Stabiler Blutzuckerspiegel:

Hohe Blutzuckerspitzen nach Mahlzeiten sind nicht nur für Diabetiker ein Problem, die im Anschluss viel Insulin spritzen müssen. Auch bei Nicht-Diabetikern ist reichlich Insulin-Hormon aus der Bauchspeicheldrüse nötig, um den Blutzuckerspiegel wieder auf sein Ausgangsniveau zu bringen. Das bleibt nicht ohne „Nebenwirkungen“. Während Insulin im Körper wirkt, blockiert es gleichzeitig die Fettverbrennung und fördert den Aufbau neuer Fettdepots. Ein regelmäßig hoher Blutzuckerspiegel trägt langfristig zu Übergewicht vor allem am Bauch bei. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko einer Insulinresistenz, einem Vorboten von Diabetes, der auch einigen andere Zivilisationskrankheiten sowie Gedächtnisprobleme und Alzheimer begünstigt.
Die intelligenten Zucker Galactose, Isomaltulose, Tagatose, Trehalose, Ribose sowie der Zuckeraustauschstoff Erythritol besitzen einen niedrigen glykämischen Index und belasten den Blutzuckerspiegel kaum1 2. Diabetiker benötigen wenig bis gar kein Insulin. Und ohne das „Masthormon“ Insulin bleibt die Fettverbrennung weiter am Laufen.

Anti-Aging:

Stabile Blutzuckerspiegel verringern darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit, dass sich Zucker an Zelleiweiße oder Lipide heften und sogenannte AGEs (advanced glycation endproducts) bilden. Diese schädigen Gewebe, rufen Entzündungsprozesse hervor und tragen langfristige zur Zell-, Gefäß- und Hautalterung bei3 4.

Gleichmäßige Energieversorgung:

Ein schneller hoher Blutzuckeranstieg gefolgt von einer hohen Insulinausschüttung führt bei Nicht-Diabetikern oft zu einem ebenso raschen Blutzuckerabfall bis in die Unterzuckerung. Die Folge sind: Heißhungergefühle, Leistungseinbrüche besonders bei sportlichen Aktivitäten und Konzentrationsprobleme. Bei Diabetikern können plötzliche Unterzuckerungen sogar zum Bewusstseinsverlust und lebensgefährlichen Situationen führen.
Intelligent sugar bietet mit Galactose, Isomaltulose und Trehalose drei effektive Energiequellen, die dank ihrer langsamen Verwertung den Körper und vor allem die Muskel- und Gehirnzellen gleichmäßig und über einen längeren Zeitraum mit Zuckerenergie versorgen.

Schutz für die Zähne:

Klassische Zucker wie Saccharose, Glucose und Fructose werden von kariesfördernden Keimen im Mund zu Säuren umgewandelt. Diese greifen den Zahnschmelz an und können damit Karies verursachen. Besonders für Kinder bedeutet häufiges Naschen und gezuckerte Getränke oft ein verschärftes Risiko für die Zahngesundheit. Und auch Sportler, die sich gerne über zuckerhaltige Getränke schnelle Energie zuführen, sind häufiger von Karies betroffen. Mit Isomaltulose, Tagatose, Trehalose, Ribose und Erythritol bietet intelligent sugar fünf zahnfreundliche Alternativen an, die für krankhafte Keime unverwertbar sind und damit keinen kariesfördernden Effekt haben5 6 7.

Kalorienarme Süßungsalternative:

Kalorienbewusstes Genießen geht auch auf natürlichem Wege, mit dem Zucker Tagatose oder dem Zuckeraustauschstoff Erythritol. Tagatose schmeckt fast so süß wie Haushaltszucker, liefert dem Körper dank der geringen Resorptionsrate aber weniger als halb so viele Kalorien. Gänzlich kalorienfrei lässt es sich mit dem natürlichen Zuckeraustauschstoff Erythritol süßen, der im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen zudem auch in höheren Mengen noch gut verträglich ist.

Überblick: Intelligente Zucker

Galactose Isomaltulose Tagatose Trehalose Ribose Erythritol
Aufbau Einfachzucker Zweifachzucker aus
Glucose + Fructose
(Trauben- +
Fruchtzucker)
Einfachzucker Zweifachzucker aus
Glucose + Glucose
(2x Traubenzucker)
Einfachzucker Zuckeralkohol (Polyol)
Natürliche Vorkommen Milch- und Milchprodukte Honig, Zuckerrübe, Zuckerrohr Früchte, fermentierte Milchprodukte Speisepilze, Krusten- und Krebstiere, Hefe jede Tier- und Pflanzenzelle Honig, Weintrauben, Melone
Süßkraft 45-60 % 40 % 92 % 45 % 30 % 60-80 %
Energiegehalt 400 kcal/ 100 g 400 kcal/ 100 g 150 kcal/ 100 g 400 kcal/ 100 g 400 kcal/ 100 g 0 kcal/ 100 g
energie-spendend ja ja wenig ja ja nein
glykämischer Index (GI) 20 32 3 65 0 0
geringe Blutzucker-belastung ja ja ja ja ja ja
zahnschonend (ja)* ja ja (ja)* ja ja
auch in höheren Mengen gut verträglich ja ja ja
Backeignung (hitzestabil) wenig ja ja hervorragend ja
Bräunung/ Karamel-lisiereffekt ja ja ja nein nein

Erfahren Sie mehr zu den einzelnen intelligenten Zuckern


Quellen

  1. Foster-Powell, Kaye; Holt, Susanna H. A.; Brand-Miller, Janette C. (2002): International table of glycemic index and glycemic load values: 2002. Am J Clin Nutr 76 (1): 5–56.
    [Link zum Abstract]
  2. Brand-Miller, J. et al. (2003): Low-Glycemic Index Diets in the Management of Diabetes. A meta-analysis of randomized controlled trials. Diabetes Care 26 (8): 2261–2267.
    [Link zum Artikel]
  3. Thomas, D. E.; Elliott, E. J. (2010): The use of low-glycaemic index diets in diabetes control. Br J Nutr 104 (6): 797–802.
    [Link zum Abstract]
  4. Ginsburg, J.; Boucher, B.; Beaconsfield, P. (1970): Hormonal changes during ribose-induced hypoglycemia. Diabetes 19 (1): 23–27.
    [Link zum Abstract]
  5. Shecterle, Linda; Kasubick, Robert; St Cyr, John (2008): D-ribose benefits restless legs syndrome. J Altern Complement Med 14 (9): 1165–1166.
    [Link zum Abstract]
  6. Juanola-Falgarona, M. et al. (2014): Effect of the glycemic index of the diet on weight loss, modulation of satiety, inflammation, and other metabolic risk factors: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr 100 (1): 27–35.
    [Link zum Abstract]
  7. Kosterlitz, H.; Wedler, H. W. (1933): Untersuchungen über die Verwertung der Galaktose in physiologischen und pathologischen Zuständen. Z. Ges. Exp. Med. 87 (1): 397–404.
    [Link zum Artikel]